In diesem privaten Weblog schreibt der Ex-Medienjournalist Bert Rösch über Skurrilitäten aus Print, TV und Internet und erzählt Anekdoten aus seinem Leben als Online-Wirtschaftsredakteur.
Bert Rösch (Jahrgang 1970) arbeitet als selbstständiger Online-Wirtschaftsredakteur in Bad Homburg bei Frankfurt. Der gebürtige Bremer berichtet über die Themen E-Commerce, Logistik, IT und KI. Davor arbeitete der studierte Historiker und Politologe beim Fachmagazin TextilWirtschaft sowie den Marketing-Fachtiteln HORIZONT und ONEtoONE. Sein Volontariat absolvierte er beim Medienbranchendienst "text intern".
Auf einer Autobahnauffahrt kommt es zu einem heftigen Auffahrunfall. Beide Autos sehen nach Totalschaden aus. Die Fahrer der beiden Autos steigen gleichzeitig aus. Sagt der eine: „Sie haben Glück, ich bin Arzt!“ Sagt der andere: „Sie haben Pech, ich bin Anwalt!“
Ein Anwalt gewinnt den Prozess und simst seinem Mandanten: „Die Gerechtigkeit hat gesiegt!“ Der Mandant simst zurück: „Sofort Berufung einlegen!“
Ein Kfz-Mechaniker ist soeben bei Petrus angekommen: „Hey Petrus, warum bin ich denn schon hier, ich bin doch erst 45?“ Petrus schaut in seine Unterlagen: „Echt? Nach den Stunden, die du deinen Kunden berechnet hast, müsstest du schon 94 sein!“
Auf dem Weg zur Arbeit springt einem Programmierer ein Frosch entgegen. „Ich bin eine verzauberte Prinzessin, küss mich.“ Der Frosch wird in die Jackentasche gesteckt. In der Mittagspause quakt es wieder. „Bitte, bitte, küss‘ mich, ich bin eine verzauberte Prinzessin.“ Keine Reaktion. Als er abends in der Kneipe den Frosch vorführt, wird der Programmierer gefragt, warum er den bettelnden Frosch nicht erhört? Antwort: „Für eine Freundin habe ich keine Zeit, aber ein sprechender Frosch. Das ist cool!“
Was warf Jesus von Beruf? Student. Er hatte lange Haare, wohnte mit 30 noch bei seinen Eltern, und wenn er was getan hat, war es ein Wunder.
Was ist der Unterschied zwischen einer überfahrenen Ratte und einem überfahrenen Banker? Vor der Ratte ist eine Bremsspur.
Was sind 10.000 Anwälte auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang.
Zwei Banker fahren mit einem 3-er BMW und bauen ein Unfall. Was ist das? Verschwendung. Es hätten auch vier hineingepasst.
Was macht ein Barkeeper am Nordpol? Eiszapfen!
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Wieso können Blondinen kein BSE bekommen? Weil es eine Gehirnkrankheit ist.
Blondine beim Pizza-Service. Der Verkäufer fragt: „Soll ich die Pizza in 6 oder 8 Stücke schneiden?“ „Acht Stücke?! Das kriege ich doch nie auf!“
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Ein Beamter hat eine schwere Grippe. Seine Frau ruft vom Arzt an. „Das geht vorbei! Packen Sie ihn gut ein und geben Sie ihm dreimal täglich die Medizin, die ich Ihnen auf Ihre Versichertenkarte schicke.“ Am nächsten Morgen schaut die Frau nach, wie es ihrem Mann geht. Und muss feststellen, dass er tot ist. Völlig aufgewühlt ruft sie den Arzt an und fragt: „Was zum Teufel haben Sie meinem Mann gegeben?“ Der Arzt überlegt kurz und fragt: „Was ist ihr Mann eigentlich von Beruf?“ „Beamter.“ „Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?! Ein Beamter stirbt doch lieber, als dass er schwitzt.“
Morgens, 7 Uhr. Die Frau stellt dem Beamten das Frühstück vor die Nase, inklusive Zeitung. Sie frühstücken, er liest die Zeitung, keiner sagt etwas. Drei Stunden später sitzt er immer noch am Tisch, liest die Zeitung, nickt ab und zu ein, schaut manchmal aus dem Fenster. Sagt die Frau: „Hör mal, Schatz, musst du heute gar nicht ins Büro fahren?“ Er springt erschrocken auf: „Mist, ich dachte, ich bin längst da!“
Woran erkennt man an einer Wasserleiche, dass sie ein Beamter war? Die Hände stecken noch in den Hosentaschen.
Warum benutzen Beamte immer dreilagiges Klopapier? Weil sie für jeden Scheiß zwei Durchschläge brauchen.
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Ein Mann kommt zum Arzt und fragt ihn: „Wie kann ich 100 Jahre alt werden?“ „Rauchen Sie?“ „Nein.“ „Trinken Sie für Alkohol?“ „Nein.“ „Essen Sie viel?“ „Haben Sie viel Sex?“ „Nein.“ „Können Sie mir dann erzählen, warum sie so alt werden wollen?“
Patient: „Sagen Sie mir die Wahrheit, Herr Doktor: Ist meine Krankheit SEHR schlimm?“ „Was heißt schlimm? Sagen wir es mal so: Wenn ich sie heile, werde ich weltberühmt …“
Kommt ein Rentner zum Arzt: Herr Doktor. Ich habe neuerdings ein Pfeifen im Ohr, wenn ich Sex mache. Woran liegt das? Was haben Sie erwartet in Ihrem Alter? Standing Ovation?
Fragt der Patient: „Steht es schlimm mit mir, Herr Doktor?“ Doc: „Also eine Langspielplatte würde ich mir an ihrer Stelle nicht mehr kaufen.“
Arzt verschreibt Moorpackungen. Hilft das? Nein, aber Sie können sich damit schon mal an die feuchte Erde gewöhnen.
Ein Arzt verschreibt einem Patienten Pizzen. „Hilft das?“ „Nein, aber das ist das einzige Gericht, das man unter der Tür durchschieben kann.“
„Herr Doktor, mein Arzt denkt, er sei eine Stehlampe.“ „Kein Problem. Wenn er das wieder sagt, treten Sie ihm einfach auf den Fuß!“ „Aber dann habe ich doch kein Licht mehr!“
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Arbeit macht Spaß, aber wer kann schon Spaß vertragen?
Ich gebe bei der Arbeit immer 100 %: 12 % am Montag. 23 % am Dienstag. 40 % am Mittwoch. 20 % am Donnerstag. und 5 % am Freitag!
Der Angestellte zum Chef: „Sie haben mir doch mehr Gehalt versprochen, wenn Sie mit mir zufrieden sind …“ „Ja schon!“ entgegnet der Chef. „Aber wie kann ich mit jemandem zufrieden sein, der mehr Geld haben will!“
„Eigentlich schade, dass Sie uns verlassen. Sie waren wie ein Sohn für mich“, sagt der Chef zum scheidenden Mitarbeiter. „Aufsässig, undankbar und nie um eine Ausrede verlegen!“
Der neue Chef hat das Gefühl, dass seine Mitarbeiter ihn nicht genügend respektieren. Um allen klarzumachen, wer der Herr im Haus ist, hängt er ein Schild an seine Bürotür: „Ich bin der Chef.“ Als er von der Mittagspause zurückkommt, hängt statt des Schildes ein Zettel an der Tür: „Ihre Frau hat angerufen. Sie will ihr Schild zurück.“
Der Chef ist ein trockener Workaholic.
Sagt der Chef zu seiner Sekretärin: „Frau Müller, wir werden uns jetzt eine Weile nicht sehen!“ Sie fragt ganz erstaunt: „Aber Chef, wollen Sie etwa verreisen?“ „Nein, nein, ich werde Sie jetzt von hinten nehmen!“
Was ist der Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Sekretärin? Eine gute Sekretärin sagt: „Guten Morgen, Chef.“ Eine sehr gute Sekretärin sagt: „Es ist Morgen, Chef“
Unterhalten sich zwei Arbeiter über den Führungsstil von Vorgesetzten. Dabei kommen sie übereinstimmend zu folgenden Führungsmethoden von Chefs: Methode Nilpferd: Kurz auftauchen, Maul aufreißen und wieder untertauchen. Methode Hubschrauber: In höheren Regionen schweben, kurz absinken, alles aufwirbeln, wieder abheben. Methode Management by Champignons: Alle immer im Dunkeln halten, ab und zu Mist draufstreuen. Und wenn ein Kopf hervorkommt: sofort abschneiden!
Eins, hast du eigentlich schon Urlaubspläne gemacht?“ „Nein, wozu? Meine Frau bestimmt, wohin wir fahren, mein Chef bestimmt, wann wir fahren, und meine Bank, wie lange wir fahren.“
Ein Mann überlegt, wie er ein paar Tage Sonderurlaub bekommen kann. Am besten scheint es ihm, verrückt zu spielen, damit sein Chef ihn zur Erholung nach Hause schickt. Er hängt sich also im Büro an die Zimmerdecke. Da fragt ihn seine Kollegin, warum er das denn tut, und er erklärt es ihr. Wenige Minuten später kommt der Chef, sieht seinen Angestellten an der Decke hängen. „Warum hängen Sie an der Decke?“ „Ich bin eine Glühbirne.“ „Sie müssen verrückt sein, gehen Sie mal für den Rest der Woche nach Hause und ruhen sich aus. Montag sehen wir dann mal weiter.“ Der Mann geht, die blonde Kollegin aber auch. Auf des Chefs Frage, warum sie denn auch gehe, sagt sie: „Im Dunkeln kann ich nicht arbeiten.“
Der Tester eines renommierten Weinguts ist gestorben, also macht der Chef sich auf, einen neuen zu suchen. Der erste Bewerber ist jedoch ein total ungepflegter, heruntergekommener Typ, der nach Alkohol stinkt. Da denkt sich der Chef des Weinguts: „Der will bestimmt nur gratis saufen. Wie werde ich den möglichst schnell wieder los?“ Er beschließt jedoch, ihm eine Chance zu geben, und macht mit ihm eine Blindverkostung. Der Mann probiert das erste Glas und meint dann: „Rotwein, ein Merlot, 5 Jahre alt. Sehr frisch im Geschmack.“ Der Chef ist überrascht und lässt ihm ein zweites Glas bringen. Der Mann probiert wiederum und stellt dann fest: „Weißwein. Ein Müller Thurgau. Anderthalb Jahre alt. Sehr säurearm.“ Nun ist der Chef völlig baff. Er winkt seine Sekretärin heran, flüstert ihr was ins Ohr und sie kommt 5 Minuten später mit einem Glas Urin wieder. Dieses gibt er dem Mann zum Probieren. Dieser überlegt kurz und sagt dann: „Blond, 26 Jahre alt, im dritten Monat schwanger. Und wenn Sie mir den Job nicht geben, sag ich ihrer Frau von wem!“
Lieber die Sekretärin auf dem Schoß als den Chef im Nacken.
Beim Bewerbungsgespräch fragt der Personalchef: „Wo liegen Ihre Stärken und was sind Ihre Schwächen?“ Der Bewerber antwortet: „Ich bin gut im Kicken, das ist meine Stärke.“ „Und Ihre größte Schwäche?“ „Mein Sprachkehler!“
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Hash Tag? Bei unseren Eltern hieß das noch Hasch-Tag!
Alkohol am Steuer ist gefährlich. Stell Dir vor, Du baust einen Unfall und verschüttest die Hälfte!
Alkohol macht gleichgültig. Das ist mir doch egal!
Kein Alkohol ist auch keine Lösung! Alkohol ist keine Lösung, sondern eine Löse!
Ich habe kein Problem mit Alkohol! Nur ohne!
Leute legt euer Geld in Alkohol an. Wo sonst gibt es 40 Prozent?!
Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein. Aber sicher ist sicher.
Besoffener macht in der U-Bahn eine Frau an: „Du bist aber hässlich.“ „Mein Herr. Sie sind ja völlig betrunken!“ „Ja, aber morgen bin ich wieder nüchtern. Und Sie sind immer noch hässlich!“
Ein Mann wird um zwei Uhr morgens von der Polizei angehalten und gefragt, wo er denn um diese Zeit in der Nacht noch hinfahre. Der Mann antwortet: „Ich bin auf dem Weg zu einem Vortrag über Alkoholmissbrauch, die Auswirkungen auf den menschlichen Körper, sowie die Einflüsse durch Rauchen und spätes nach Hause kommen.“ Der Polizist fragt: „Wirklich? Wer hält um diese Zeit in der Nacht denn noch einen solchen Vortrag?“ Der Mann antwortet: „Meine Frau.“
Beim Hausarzt: „Herr Doktor, muss ich immer noch aufs Rauchen und auf Alkohol verzichten?“ – „Aber ja doch! Das habe ich ihnen doch schon vor vier Wochen gesagt!“ – „Ja, schon! Ich dachte nur, die Wissenschaft hätte inzwischen vielleicht Fortschritte gemacht!“
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Die neuen Trikots der DFB-Elf sorgen bei den Fans für viel Unmut. Foto: Adidas
Wenn man die Massen wirklich auf die Barrikaden bringen will, dann muss man schon das Allerheiligste der Deutschen infrage stellen: die Fußball-Nationalmannschaft. Dieses Sakrileg begeht man bereits dann, wenn man fast 70 Jahre nach der Auflösung Preußens die preußische Flaggenfarbe Schwarz weitestgehend aus dem Outfit der DFB-Elf verbannt. Denn nachdem der Sportartikelhersteller Adidas den ganz in Weiß gehaltenen neuen Auftritt von Jogis Jungs (weißes Trikot, weiße Hose) präsentiert hatte, fegte ein gewaltiger Shit Storm durch das Internet.
„Grauenvoll!“, „Dislike, Dislike, Dislike“, „Mit solchen Trikots wird das wieder nix“, hieß es beispielsweise auf der Facebook-Seite des DFB. Oder: „Die Farben sind schwarz und weiß! Und wenn man schon so einen hässlichen Balken auf das Trikot macht, dann bitte in den Nationalfarben und keine rosarote Mischung!“
Dummerweise trug die Antwort von Adidas-Designer Jürgen Rank nicht gerade zur Deeskalation bei. Ganz im Gegenteil: Indem er die wütenden Fans relativ unverhohlen als Langweiler und notorische Zweifler bezeichnete, goss der Kreative zusätzlich Öl ins Feuer: „Es ist ein mutiges und junges Design. Und spätestens, wenn man die Spieler als Team aus dem Tunnel kommen sieht, wird man verstehen: Dieses Design ist nicht für Langweiler und Zweifler. Es ist für Leute, die all ihre Energie einsetzen wollen, um etwas zu bewegen. Nicht jeder muss das neue Design toll finden. Es ist für Fans mit viel Leidenschaft gedacht.“ Die vielfach kritisierten weißen Hosen symbolisieren seiner Ansicht nach „Klasse, Eleganz und Leidenschaft“.
Wie ungeschickt ist das denn? Es sei denn, der traditionell regierungsnahe DFB und sein treuer Ausstatter Adidas wollen gar nicht, dass sich die Lage entspannt. Denn solange die Fußballfans gegen ein simples Thema Sturm laufen, bei dem es im wahrsten Sinne des Wortes nur Schwarz oder Weiß gibt, haben sie gar keine Zeit, sich über komplizierte Themen wie Steuer- und Rentenreform aufzuregen.
Für zusätzliche Verwirrung sorgte folgende Aussage: „Die rote Brustgrafik soll dem Team Flügel verleihen und die Leichtigkeit die Spieler inspirieren.“ Flügel verleihen?! Heißt das, dass der österreichische Aufputschgetränkehersteller Red Bull neuer Hauptsponsor der Nationalmannschaft wird? Und wie sollen die Kicker den meist rollenden Ball treffen, wenn sie ständig durch die Luft fliegen? Da bekommt der Begriff hängende Spitze eine ganz andere Bedeutung.
Aufgewachsen bin ich in Bremen, aber geboren bin ich als Witzeerzähler. Eine Kollegin sagte mal, dass 40 Prozent meines Gehirns für Witze reserviert seien. Das ist natürlich glatt gelogen. Es sind mindestens 60 Prozent!
Und das Schöne ist: Ich kann die Witze und Sprüche tagtäglich testen, da ich ständig neue Kollegen bekomme. Am besten sind Praktikanten. Zum einen, weil sie die Witze garantiert noch nicht von mir gehört haben. Zum anderen, weil sie in der Regel noch nicht geboren waren, als meine Witze erfunden wurden. Überhaupt besteht der große Vorteil meiner Witze darin, dass sie nicht alt werden können. Weil sie schon alt sind! Haha!
Vermutlich wurde mir der Schalk in die Wiege gelegt, als meine Eltern entschieden, mich Bert zu nennen. Da musste ich zwangsweise ein großes Maß an Selbstironie entwickeln! Ich muss meine Eltern aber in Schutz nehmen. Sie wussten nicht, was sie taten. Denn als ich auf die Welt kam, gab es die Sesamstraße noch nicht in Deutschland. Sie feierte erst drei Jahre später, 1973, ihre Deutschlandpremiere. Das heißt: Ich war zuerst da! Meine Eltern dachten beim Namen Bert noch an Bert Brecht und nicht an Bert aus der Sesamstraße.
Naja, so wirklich gelitten habe ich unter dem Namen – offen gestanden – nur während der Kindergarten- und der Bundeswehr-Zeit. Davor, dazwischen und danach sind meine Mitmenschen mit meinem Namen mehr oder weniger reif umgegangen. Trotzdem bekomme ich die Frage „Wo hast Du Ernie gelassen?“ einfach nicht aus meinem Kopf.
Inzwischen gehe ich offensiv mit der Ungnade meiner Geburt um: Immer wenn Freunde oder Verwandte Nachwuchs bekommen, erhalten diese Ernie- und Bert-Puppen geschenkt. So lernen sie sehr früh meinen Namen und freuen sich immer unbändig, wenn sie mich – nach der Beförderung zum Kleinkind (ab einem Jahr) und dem Erlangen des Sprachvermögens – das erste Mal sehen. „Du bist Bert?!“, fragen sie stets ungläubig.
Einmal rief ich eine Freundin an. Ihr Freund war am Telefon und rief laut: „Uta! Bert ist am Telefon!“ Ihr Sohn konnte es gar nicht fassen. „Was? Bert ist am Telefon?“ Und wollte mich natürlich unbedingt sprechen. Und ein Kollege erntete großes Erstaunen, als er seinem Sohn erzählte, dass er am nächsten Tag mit Bert nach Düsseldorf fahren würde. Natürlich wurde der Spross für seine Begeisterung mit einem Stoff-Bert belohnt.
Ein weiteres Kuriosum meines Lebens ist, dass ich – obwohl ich Geschichte und Politik studiert habe – als Moderedakteur arbeite. Ich tröste mich damit, dass bestimmt gerade vor dem Weißen Haus ein Reporter steht, der eigentlich unbedingt Modejournalist werden wollte. Schließlich muss das Universum immer ausgeglichen sein.
Zudem ist das Leben in der Modewelt für jemanden wie mich stets ein reicher Fundus an Kuriositäten:
Als mein Wechsel von der Marketingfachzeitung HORIZONT zum B-to-B-Titel TextilWirtschaft feststand, luden mich drei künftige Kolleginnen zum Essen ein. Von dem Erlebnis erzählte ich sofort stolz einer Kollegin der Marketing-Fachzeitung Horizont. Doch anstatt etwas zu sagen wie „Super! Erzähl doch mal! Sind die nett?“ erntete ich ungläubiges Staunen: „Was?! Die haben was gegessen?! Ich dachte immer, die drücken sich nur an der Salatbar ’rum.“
Und als ich nach dem Wechsel einer neuen Kollegin erzählte, dass ich gerade eine Diät mache, klagte sie leicht genervt: „Ach, irgendwie macht hier jeder immer mehr oder weniger eine Diät.“ Ich selbst mache übrigens gleich zwei Diäten. Schließlich wird man von einer allein nicht satt. Und mein Lieblingssport zum Abnehmen ist Gewichtheben. Immer, wenn ich aufstehe …
Ein großes Problem beim Witze-Sourcing bekam ich kürzlich, als in Bangladesch eine Witzefabrik abbrannte. In der Folge muss ich mir ein anderes Billig-Hohn-Land suchen. Glücklicherweise ist mein Fundus an Gags bereits recht groß, sodass ich häufig zu hören bekomme, dass ich für jede Situation einen Spruch oder Witz parat habe. Meine Antwort lautet dann: „Ich arbeite dran!“
Eine Auswahl findet sich in diesem Blog. Die Witze und Sprüche wurden erfolgreich unterirdisch getestet.
To be continued.
Alle Rechte dieser Story sind natürlich vorbehalten – einschließlich Übersetzung und Verfilmung.